Schnitzeljagd war gestern - heute ist Geocaching angesagt. Die Hightech-Schatzsuche mittels GPS-Empfänger hat sich sogar zum Urlaubstrend gemausert: Viele Tourismusregionen schicken ihre Besucher inzwischen mit Satellitenunterstützung auf Erkundungstour.
Ziel der Schatzjäger ist ein Cache, ein wetterfester Behälter mit einem Logbuch und meistens auch kleinen Geschenken zum Tauschen. Keine Karte, sondern ein GPS-Empfänger weist ihnen den Weg. "Geocaching ist eine moderne Mischung aus Schatzsuche u. Schnitzeljagd". Die Koordinaten der Verstecke werden mit Hinweisen zu den Schätzen auf Geocaching-Portalen im Internet hinterlegt. Oft muss der Schatzsucher erst Rätsel lösen, um die genauen Zieldaten zu erhalten. Ca. 120 000 Caches gibt es in Deutschland versteckt. Versteckt werden sie von Geocachern für Geocacher.
Der kleinstmögliche Cache ist die Kategorie Nano. Die nächste Dimension ist Micro - dabei handelt es sich oft um Filmdöschen. Daneben gibt es noch die Größen Small, Regular u. Large. Wer einen Cache gehoben hat, trägt sich in das Logbuch ein. Oft liegen kleine Gaben in den Caches. Man nimmt etwas heraus, legt aber auch wieder etwas anderes hinein, damit der Nächste nicht in die Röhre guckt. Wer etwas seine Ferien auf Sylt plant, kann aus mehr als 80 Caches mit verheißungsvollen Namen wie "Kurz vor dem Kliff" oder "Sailors only" wählen.
Ein GPS Empfänger gehört zur Standartausrüstung. Auch viele neue Mobiltelefone haben bereits ein GPS integriert und oft verleihen Städte oder Tourismusregionen die Geräte. Mehr Infos gibt es auch unter www.geocaching.de .
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